FAQ


Wir haben nachfolgend verschiedene Fragen und Antworten für folgende Personengruppen zusammengestellt:

  • Klient*innen und Interessierte der Kunsttherapie
  • Aus- und Weiterbildungsinteressierte
  • GPK-Mitglieder und solche, die es gerne werden möchten

Bitte scrollen Sie einfach nach unten.

 

Falls Sie nachfolgend auf Ihre spezifische Frage keine Antwort finden, bitten wir Sie, sich per Mail an die Geschäftsstelle zu wenden (info@gpk.ch). Wir werden uns so rasch wie möglich bei Ihnen melden.

Mögliche Fragen von Klient*innen und Interessierten der Kunsttherapie

Was ist Kunsttherapie?

Hier erfahren Sie mehr über die Kunsttherapie.

Welche Fachrichtungen gibt es in der Kunsttherapie?

Hier erfahren Sie mehr über die Fachrichtungen innerhalb der Kunsttherapie (bitte auf der Seite nach unten scrollen).

Was ist Bewegungs- und Tanztherapie?

Hier erfahren Sie mehr über die Bewegungs- und Tanztherapie (bitte auf der Seite nach unten scrollen).

Was ist Drama- und Sprachtherapie?

Hier erfahren Sie mehr über die Drama- und Sprachtherapie (bitte auf der Seite nach unten scrollen).

Was ist Gestaltungs- und Maltherapie?

Hier erfahren Sie mehr über die Gestaltungs- und Maltherapie (bitte auf der Seite nach unten scrollen).

Was ist intermediale Therapie?

Hier erfahren Sie mehr über die intermediale Therapie (bitte auf der Seite nach unten scrollen).

Was ist Musiktherapie?

Hier erfahren Sie mehr über die Musiktherapie (bitte auf der Seite nach unten scrollen).

Über welche Kenntnisse und Kompetenzen verfügt ein/e Kunsttherapeut*in?

Kunsttherapeut*innen verfügen über fundierte, ihrer Fachrichtung entsprechende Kenntnisse künstlerisch/kreativer Prozesse, psychodynamischer und entwicklungs-psychologischer Zusammenhänge und wissen, wie diese im gestalteten Werk sichtbar / hörbar / erfahrbar werden können. Sie kennen Faktoren, die die Entstehung und Entwicklung einer Erkrankung (Pathogenese) bzw. die Entstehung und Erhaltung von Gesundheit (Salutogenese) fördern. Sie nutzen unterschiedliche kunsttherapeutische Interventionsmethoden, um psychische Entwicklungs- und Selbstheilungsprozesse anzuregen. Kunsttherapeut*innen gewährleisten einen geschützten und vertrauensvollen Rahmen für die therapeutische und pädagogische Arbeit.

Wo arbeiten Kunsttherapeut*innen?

Kunsttherapeut*innen sind in Privatpraxen und Ateliers, in Einrichtungen des Gesundheitswesens (bspw. somatischen Kliniken, Rehabilitationszentren, Alters- und Pflegeheimen) sowie in sozialen, pädagogischen und kulturellen Institutionen (bspw. konventionellen und heilpädagogischen Schulen, Gefängnissen, kulturellen Projekten, IV-Institutionen wie Wohnheime und Tagesstätten) tätig.

 

Auf der Therapeutenliste der OdA ARTECURA finden Sie qualifizierte Kunsttherapeut*innen in Ihrer Nähe.

Was ermöglicht und fördert die Kunsttherapie?

Der im jeweiligen künstlerischen Medium vermittelte Ausdruck löst bei Betrachtern einen Eindruck aus. Dieser kann als Spiegel für bewusste oder unbewusste seelische Prozesse und Zustände angesehen werden. Das bedeutet, eine künstlerisch/kreative Gestaltung drückt einen seelischen Zustand aus und wirkt gleichzeitig auf die gestaltende Person zurück. Durch ihr Werk kann diese in einen Dialog treten mit sich selbst, mit dem/der Kunsttherapeut*in oder mit weiteren Teilnehmer*innen in der Gruppe.

 

Die künstlerische Tätigkeit ermöglicht den Ausdruck von inneren Bildern, Emotionen und kraftvollen Ressourcen. Kunsttherapie fördert somit die Autonomie und das Identitätsgefühl, die Sinneswahrnehmung, die Kreativität und die Fantasie. Soziale Kompetenzen können erlernt, emotionale Kompetenzen gefördert, sowie kognitive Kompetenzen trainiert werden. Künstlerische Tätigkeiten fördern die Selbstheilungskräfte, stärken Ressourcen und unterstützen Wachstumsprozesse.

Was sind die kunsttherapeutischen Ziele der Behandlung?

In der Kunsttherapie werden mit jedem/jeder Klient*in individuelle Ziele vereinbart. Sie werden gemeinsam mit dem/der Klient*in je nach Indikation und Therapieplan erstellt. Im klinischen Kontext geschieht dies in Absprache mit dem interdisziplinären Behandlungsteam.

 

Übergeordnete Ziele sind:

  • Autonomie fördern
  • soziale Kompetenzen erlernen
  • emotionale Kompetenzen fördern 
  • kognitive Kompetenzen trainieren

Die individuellen Zielsetzungen im kunsttherapeutischen Setting orientieren sich an oben genannten Zielen:

  • Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten
  • Ich-Stärkung, Stärkung des Selbstvertrauens, Selbstwertgefühls und Abbau von Hemmschwellen
  • Neugründen der Wahrnehmung, Erlebnisse, Zeit- und Raumbestimmungen des Alltags
  • Differenzierung des Selbstgefühls und dieses z.B. bildhaft verfügbar machen
  • Adäquates Verständnis für die eigene Verletzbarkeit und Stressfaktoren herstellen
  • Erstarrte Denk- und Handlungsmuster anschaubar respektive hörbar machen
  • Förderung der sensomotorischen Wahrnehmung und Kompensation
  • Förderung der Integrations-/Beziehungsfähigkeit und Beziehungsgestaltung
  • Entwicklung individueller und sozialer Handlungsfähigkeit
  • Förderung der Reflexions- und Erlebnisfähigkeit
  • Erfahrung von Selbsteinschätzung, sowie der Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • ...

Weshalb kommen Menschen in die Kunsttherapie - für wen ist sie geeignet?

Die Kunsttherapie eignet sich für alle Menschen. Insbesondere auch für Menschen, denen es schwerfällt, sich ausschliesslich über die Sprache und mit Worten mitzuteilen. Für Klient*innen, für die der alleinige Ausdruck im kognitiv-sprachlichen Bereich nicht mehr zur gewünschten Veränderung führt, kann Kunsttherapie ebenfalls unterstützend sein. Kunsttherapeut*innen begleiten und behandeln Menschen jeden Alters:

  • in Übergangs- und Veränderungssituationen
  • in Krisensituationen
  • mit psychischen, psychosomatischen sowie somatischen Störungen und Krankheiten
  • mit Entwicklungsstörungen
  • zur Förderung und Stärkung individueller und sozialer Gesundheit
  • im salutogenetischen Bereich

Klinische Kunsttherapeut*innen erhalten von Seiten der fallführenden Psychotherapeut*in oder Ärzt*in/Psychiater*in einen Behandlungsauftrag und führen die kunsttherapeutischen Massnahmen (fachspezifische Befunderhebung, Therapieplanung samt Indikation und Zielstellung, Realisierung, Dokumentation) selbständig durch.

Muss man malen / tanzen / musizieren können, wenn man Kunsttherapie verordnet bekommt bzw. diese als Therapieform auswählt?

Nein, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Man muss nicht malen / tanzen /musizieren können, auch wenn der Begriff Kunsttherapie dies vielleicht annehmen lässt. Es geht nicht darum, grosse Kunst zu erschaffen, sondern um einen direkten Ausdruck von Gefühlen, Konflikten etc. der reflektiert wird.

Wird in der Kunsttherapie gesprochen?

In der Kunsttherapie wird in erster Linie mit gestalterischen Mitteln wie Form, Farbe, Bewegung, Musik usw. gearbeitet. Die Sprache kann ein wichtiges Mittel sein - sowohl im künstlerischen Tun als auch zur Reflexion des Prozesses. Die verbale Besprechung in Begleitung zum Gestaltungsprozess kann die Selbstwahrnehmung, die Introspektions- und Reflektionsfähigkeit und den zwischenmenschlichen Kontakt fördern und stärken. Es kann je nach Indikation und Bedürfnis überwiegend nonverbal gearbeitet werden.

Mit welchen Mitteln und Methoden arbeitet die Kunsttherapie?

Die Kunsttherapie nutzt die vielfältigsten Mittel und Methoden ihrer jeweiligen Fachrichtung. Das gesamte Spektrum künstlerischer Materialien und Techniken kann zur Verwendung kommen. Dies beinhaltet gestalterische Mittel, Techniken aus der Welt des Theaters, der Musik, der Bewegung und des Tanzes. Aber auch Foto- und Videokamera können verwendet werden. Gestaltet wird an der Wand, an der Staffelei, auf einem Modellier- und Drehbock, auf dem Tisch oder auch am Boden.

Wie werden die Bilder ergründet?

Der/die Kunsttherapeut*in kann gemeinsam mit dem/der Klient*in die Bedeutung seines/ihres Ausdrucks ergründen. Somit wird der Bezug zur aktuellen Lebenssituation, den Wünschen, Bedürfnissen und Zielen, die sich darin zeigen, hergestellt.

Wer bezahlt die Kunsttherapie?

Klinische Kunsttherapie

Im Rahmen eines stationären Aufenthalts in einer Klinik (z.B. wegen einer akuten psychischen oder somatischen Erkrankung bzw. im Rahmen einer Rehabilitationsmassnahme) kann Kunsttherapie integrierter Bestandteil der stationären Behandlung sein.

 

In den meisten Spitäler und Kliniken gehört die Kunsttherapie zur Fallpauschale. (In Settings der Palliativ Care usw.

 

kann die Kunsttherapie manchmal über den CHOP-Tarif abgerechnet werden. Hier werden die Leistungen von Krankenkassen übernommen.)

 

 

Die Einzelsettings werden genau gleich wie die Gruppensettings gehandabt. Das heisst, wenn eine Zusatzversicherung vorhanden ist, über diese finanziert.

 

 

Kunsttherapie in der freien Praxis

Im Regelfall muss ambulant stattfindende Kunsttherapie von den Klienten selbst bezahlt werden. Es empfiehlt sich, in der ersten Sitzung Preis, Zahlungsmodus und die ungefähre Therapiedauer zu vereinbaren. Wenn der/die Kunsttherapeut*in von EMR, ASCA, VISANA und/oder EGK anerkannt ist, übernehmen einige Zusatzversicherungen schweizerischer Krankenkassen einen Teil der Kosten. Eine Abklärung im Voraus empfiehlt sich.

 

Dennoch existieren einige Gesundheits- und Krankenkassen, die bei keiner Vereinigung dabei sind und nichts übernehmen. Verhandlungen der OdA ARTECURA mit den Kassen sollen diese Versorgungslücke schliessen!

Mögliche Fragen von Ausbildungs- und Weiterbildungs-interessierten

Wo kann man eine Ausbildung oder Weiterbildung in Kunsttherapie machen?

Um eine spätere kunsttherapeutische Berufsausübung mit hoher Qualität sicherzustellen, ist eine breit angelegte fundierte Ausbildung notwendig. Sie sollte den Standards der OdA ARTECURA entsprechen. Vermittelt werden sollen psychologische, psychotherapeutische und psychiatrische Grundlagen, kunsttheoretische und kunstpraktische Inhalte sowie kunsttherapeutische Methoden in Theorie und Praxis.

 

Hier finden Sie eine Liste der von der OdA ARTECURA anerkannten Ausbildungsinstitute.

 

Eine sehr gute Unterstützung bei der Wahl eines geeigneten Ausbildungsplatzes kann die Liste auf der Webseite des Verbands schweizerischer Bildungsinstitute für Kunsttherapie (VBK) in puncto Zulassungsvoraussetzungen, Kosten und Dauer bieten.

Welche Berufschancen haben angestellte und freiberufliche Kunsttherapeut*innen?

Kunsttherapeut*innen mit erfolgreich abgeschlossener, hochwertiger Ausbildung und entsprechenden Praxiserfahrungen haben ähnliche Chancen auf eine Anstellung im Gesundheitswesen wie andere Professionen in diesem Bereich (Ergotherapeut*innen, Pflegekräfte, etc.). Im Rahmen des Bewilligungsverfahrens zum eidgenössisch anerkannten Berufsabschluss in Kunsttherapie wurde der Bedarf nach Kunsttherapie in der Schweiz durch ein unabhängiges Institut erhoben. Bei 86 % der Befragten werden künstlerische Therapien eingesetzt.

 

Kunsttherapeut*innen eröffnen eigene Ateliers mit therapeutischem und/oder präventivem Schwerpunkt. Sie konzipieren und leiten Projekte in Zusammenarbeit mit (heil-) pädagogischen oder (sozio-)kulturellen Einrichtungen. Sie arbeiten mit Wirtschafts-unternehmen zusammen oder sind in klinischen oder pädagogischen Institutionen auf Honorarbasis tätig.

Wo kann ich ein Praktikum machen?

In der Orientierungsphase vor einer Ausbildung zum/zur Kunsttherapeut*in ist ein Praktikum sinnvoll. Auch im Rahmen der Ausbildungszeit sind begleitende Praktika unabdingbar, um die nötigen Fachkompetenzen im Umgang mit dem/der Klient*in zu erwerben. Bei Ausbildungen, die zum Branchenzertifikat oder eidgenössischem Diplom führen, ist das Praktikum Bestandteil der Ausbildung, Die meisten Kunsttherapeut*innen arbeiten in klinischen Institutionen – es lohnt sich sicher, bei einer psychiatrischen/ psychosomatischen oder psychotherapeutischen Einrichtung in der Nähe anzufragen. Im Internet lässt sich nach Kliniken recherchieren, die Kunsttherapie anbieten und wo ggf. Hospitationen und Praktika möglich sind. Auf der Webseite des Verbands schweizerischer Bildungsinstitute für Kunsttherapie (VBK) finden Sie eine umfangreiche Liste von Praktikumsplätzen.

 

Auch bei Kunsttherapeut*innen, die in freier Praxis arbeiten, kann sich eine Kontaktaufnahme diesbezüglich lohnen. Fachgerecht ausgebildete Kunsttherapeut*innen mit eigener Praxis sind beispielsweise erfasst in der Therapeutenliste des Dachverbandes OdA ARTECURA.

Welche Abschlüsse gibt es in der Kunsttherapie?

Von der OdA ARTECURA zertifizierte Ausbildungsinstitute können folgende Zertifikate vergeben: 

 

Das Branchenzertifikat wird nach erfolgreichem Abschluss der modularen Ausbildung in Kunsttherapie durch das anerkannte Ausbildungsinstitut in Zusammenarbeit mit der QSK OdA ARTECURA ausgestellt.


Für den Erhalt des Branchenzertifikats wird kein einschlägiger Vorberuf vorausgesetzt (wie für das eidgenössische Diplom). Sollten Sie Ihre Ausbildung vor Einführung der modularen Struktur abgeschlosssen haben, wenden Sie sich an Ihr Ausbildungsinstitut für eine entsprechende Aufschulung.

 

Die Modulzertifikate erhalten Studierende mit einem einschlägigen tertiären Vorberuf oder GVB (mentoriertes Praktikum mit eigenem Reglement) nach erfolgreichem Abschluss (Kompetenznachweis) für alle 7 Module. Die Modulzertifikate sind ein Bestandteil der Zulassung zur Höheren Fachprüfung Kunsttherapie.

 

Eine Vergleichstabelle der Abschlussdokumente finden Sie auf der OdA ARTECURA Webseite

Was verdienen Kunsttherapeut*innen?

Bisher werden Kunsttherapeut*innen noch in keinem bestehenden Tarifrahmenwerk angeführt. Daher ist die Einordnung in eine Tarifgruppe und die Bezahlung eines/einer Kunsttherapeut*in Verhandlungssache mit dem Arbeitgeber.

 

Aus Expertensicht des GPK und der OdA ARTECURA orientiert sich eine angemessene tarifliche Eingruppierung an der Qualifikation und der jeweiligen fachlichen Kompetenz. (Verweis: Lohnempfehlung GPK, nur für Mitglieder)

 

Kunsttherapeut*innen in eigener Praxis beziehen die anfallenden Betriebskosten (Ausgaben für Miete, Material, Fortbildung, Fahrten, Standort, konkrete Leistung etc.) und die Ausgaben für Sozial-/Pensionskassenversicherungen in die Kalkulation ihrer Stundensätze mit ein.

Weitere Begriffserklärungen

Modulzertifikat

Durch ein anerkanntes Bildungsinstitut auf Grund einer Prüfung ausgestelltes, modulbezogenes Qualifikationsdokument als Teil der Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung.

 

Branchenzertifikat

Der Zertifikatsabschluss in Form eines zusammenfassenden Dokuments nach Abschluss der modularen Ausbildung in Kunsttherapie.

 

Einschlägiger Vorberuf

Ein einschlägiger Vorberuf ist ein Abschluss auf der Tertiärstufe in einem der nachfolgenden Bereiche: Gesundheitswesen, Pädagogik, Kunst oder Sozialwesen.

 

GVB - Gleichwertigkeitsverfahren

Studierende mit einem Abschluss auf der Ebene der Sekundarstufe II müssen für die Zulassung zur Höheren Fachprüfung eine Gleichwertigkeitsprüfung ablegen.
D
iese beinhaltet einen Nachweis eines Praktikums von mindestens 3 Monaten Dauer zu mindestens 50% (mindestens 20h / Woche) in Pflege, Sozialpädagogik oder Kunsttherapie unter dem Mentorat einer QSK-HFP-KST anerkannten, ausgebildeten Fachkraft des Einsatzbereiches. Der Nachweis beschreibt das Einsatzgebiet der Studierenden nachvollziehbar.
Weitere Informationen zum GVB finden Sie auf Seite 30 der Wegleitung zur Prüfungsordnung auf der Webseite der OdA ARTECURA.

 

Eidgenössisches Diplom

Absolventen der Höheren Fachprüfung erhalten das eidgenössische Diplom und dürfen sich Kunsttherapeut*in mit eidgenössischem Diplom nennen.
Die Höhere Fachprüfung garantiert ein gesamtschweizerisch einheitliches Niveau und hohe Qualitätsstandards in der Ausübung der Kunsttherapie in den Fachrichtungen: Bewegungs- und Tanztherapie, Drama- und Sprachtherapie, Gestaltungs- und Maltherapie, Intermediale Therapie und Musiktherapie.
Weitere Informationen finden Sie in der Prüfungsordnung auf der Webseite der OdA ARTECURA.


Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der OdA ARTECURA.

Mögliche Fragen von GPK-Mitgliedern und solchen, die es werden wollen

Wie werde ich GPK-Mitglied?

Hier erfahren Sie, wie Sie GPK-Mitglied werden können (bitte auf der Seite nach unten scrollen).

Was wird für eine delegierte Zusammenarbeit zwischen Kunsttherapeut*in und Ärzt*in benötigt?

Kunsttherapeut*innen können nicht delegiert für Ärzte arbeiten wie Psychotherapeut*innen. Wenn eine Ärztin oder ein Arzt Kunsttherapie empfiehlt, kann er oder sie für die Krankenkasse (KK) eine Empfehlung/Verordnung aufsetzen, was einige Kassen wünschen. Dabei wird in der Zusatzversicherung ein Anteil übernommen. Der GPK empfiehlt allen Mitgliedern, ihre Klient*innen darauf hinzuweisen, dies vor der Behandlung selbständig bei ihrer Zusatzversicherung abzuklären. Die OdA ARTECURA hat ein Verordnungsformular zum Herunterladen erstellt.

Was muss ich bei meiner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beachten?

Bitte wenden Sie sich schon vor einer Veröffentlichung an uns, wir unterstützen Sie gerne.

 

Aufgrund des Anliegens nach Qualitätssicherung, um die sich der GPK bemüht, bitten wir alle Mitglieder, die richtige Berufsbezeichnung zu verwenden. Insofern sind wir froh, wenn Sie sich schon vor der Veröffentlichung an uns wenden. Begleitetes Malen, offenes Malatelier oder Arbeit am Tonfeld® sind Bezeichnungen, die teilweise auf bestimmte Ausbildungen zurückgehen. Seit der Einführung der HFP sprechen wir nur noch von Kunsttherapie, in diesem Fall beispielsweise KST, Fachrichtung Malen und Gestalten. Unbedingt sind die Bezeichnungen zu unterscheiden, wenn das betreffende Mitglied die HFP absolviert hat. Maltherapie und Malatelier usw. sind Begriffe, welche nicht eidgenössisch anerkannt sind. Weitere Informationen zum korrekten Titelgebrauch finden Sie auf der Webseite der OdA ARTECURA.